Mitteilung der Fraktionen CDU, GRÜNE, UWG und FDP in der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen sowie Vorstände ihrer Parteien bzw. Wählergemeinschaft
Die breite Mehrheit des aktuellen Samtgemeinderats sowie die Mitglieder von CDU, Grünen, UWG und FDP in Bruchhausen-Vilsen, haben sich einstimmig für Dietmar Fischer als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters ausgesprochen. Das ist ein bemerkenswertes und in dieser Form einmaliges Signal.
Vier Fraktionen mit unterschiedlichen politischen Positionen haben nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren gemeinsam einen Kandidaten ausgewählt. Ausschlaggebend hierfür waren dabei die mehrjährige Berufserfahrung in Führungspositionen sowohl in der Privatwirtschaft als auch in der kommunalen Verwaltung. Darüber hinaus überzeugt Dietmar Fischer durch seine Offenheit, Nahbarkeit und professionelles Auftreten bei repräsentativen Anlässen.
Er war von 2014 bis 2021 Bürgermeister von Bad Liebenzell und führte dort erfolgreich eine Verwaltung mit rund 290 Beschäftigten. Dazu kommen langjährige Führungserfahrung in der freien Wirtschaft und kommunalpolitische Erfahrung in der Ratsarbeit.
Von Anfang an hat Dietmar Fischer mit offenen Karten gespielt. Bereits beim ersten Kontakt und bei den persönlichen Vorstellungsgesprächen hat er von den gegen seine Amtsführung gerichteten juristischen Auseinandersetzungen berichtet. Parteimitglieder und Ratsleute hatten während des laufenden Auswahlprozesses sowohl die Zeit und auch die Möglichkeit, sich in der gebotenen Tiefe mit den erhobenen Vorwürfen auseinanderzusetzen.
Schlussendlich hat sich Dietmar Fischer gegenüber mehr als zehn Bewerbern durchgesetzt. Er hat mit seiner Erfahrung, seiner Kompetenz und Offenheit alle vier beteiligten Fraktionen von sich überzeugt.
Warum haben drei Parteien und eine Wählergemeinschaft Zeit und Geld investiert, um einen Bewerber zu finden, wobei bereits eine Kandidatur aus den Reihen des bestehenden Rates öffentlich gewesen ist?
Der Samtgemeindebürgermeister führt die Verwaltung im Rathaus mit mehr als 50 Mitarbeitenden und ist Dienstherr von ca. 280 Bediensteten. Diese Aufgabe ist nicht vergleichbar mit der eines ehrenamtlichen Bürgermeisters. Ein Verwaltungschef muss unterschiedliche Interessen zusammenführen, Mehrheiten organisieren und die Fortentwicklung der gesamten Samtgemeinde im Blick behalten.
Diese breite Unterstützung Fischers kommt nicht von ungefähr – sie beruht auf Erfahrung, Kompetenz und der Fähigkeit, über Parteigrenzen hinweg Kompromisse zu finden.
Die aktuelle Berichterstattung besticht in den Augen zunehmend vieler Bürgerinnen und Bürger durch den Eindruck von Einseitigkeit, die möglicherweise auch von Widersachern aus Bad Liebenzell zusätzlich befeuert wird. Es rückt in den Hintergrund, dass der ehemalige Bürgermeister in einem umfangreichen Verfahren zu Unrecht beschuldigt wurde und Opfer von anonymen Anschuldigungen war und ist. Das Gericht hat einen Freispruch erster Klasse gesprochen und den Beschuldigten voll rehabilitiert.
Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst Berufung gegen diesen Freispruch eingelegt, danach zu dem Grundstückrückkauf neue Ermittlungen aufgenommen und anschließend die Berufung zurückgenommen. Das zum Schwerpunkt der aktuellen Berichterstattung nun laufende Ermittlungen gemacht werden, ohne dass überhaupt ein Verfahren eröffnet wurde, kommt zum jetzigen Zeitpunkt einer Empfehlung zur Nichtwahl eines Kandidaten gleich. Ein solcher aktiver Eingriff in den Wahlkampf ist vor dem Hintergrund der dünnen Faktenlage bemerkenswert.
Für uns steht jedoch eines im Vordergrund: Dietmar Fischer wurde sowohl von Seiten des zuständigen Gerichts als auch von der ermittelnden Staatsanwaltschaft vom Vorwurf vollständig freigesprochen, sich im Zuge seiner Amtsführung in irgendeiner Art und Weise selbst bereichert zu haben. Dieses Maß an Integrität deckt sich mit dem Eindruck, den die Bürgerinnen und Bürger erlangt haben, die ihn im Zuge des laufenden Wahlkampfes persönlich getroffen und erlebt haben.
Daher halten wir unmissverständlich an unserer Unterstützung fest.
Bruchhausen-Vilsen, 13.08.2026